Pressemeldungen 2020

Kinderrechte von allem Anfang an!

„Zu einem gesunden Aufwachsen gehört auch eine gesunde Schwangerschaft.“ aktion leben fordert zum „Internationalen Tag der Kinderrechte“ am 20. November mehr Achtung der Bedürfnisse der Kinder vor der Geburt und mehr Unterstützung für schwangere Frauen und ihre Familien.

„Nicht alle Kinder in Österreich leben in Verhältnissen, die ihrer Gesundheit zuträglich sind. Chronische Erkrankungen, psychosoziale Integrations- und Regulationsstörungen sowie Entwicklungsbeeinträchtigungen nehmen zu“, appelliert Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin von aktion leben, mehr in die Prävention und Unterstützung der Eltern zu investieren.


Erste Entwicklungsmonate für die Gesundheit entscheidend

Ein ganz besonderer Schlüssel für die Gesundheit von Kindern liegt in den allerersten Entwicklungsmonaten, also in den Wochen ab der Befruchtung, wenn Organe und das Gehirn ausgebildet werden. „Wir müssen alles daran setzen, werdende Mütter zu ermächtigen, gesund zu leben. Auch die Reduktion von Stress gehört zu den wichtigsten gesundheitsfördernden Maßnahmen in der Schwangerschaft. Schon den Kindern in der Schule müssen wir davon erzählen, welch großes Potenzial in der vorgeburtlichen Lebenszeit für die Gesundheit liegt. Wir müssen zweitens schwangere Frauen besser unterstützen, wenn sie in Not sind “, betont Kronthaler. aktion leben leistet daher bindungsorientierte Schwangerenberatung und sorgt durch finanzielle Unterstützung für wirksame Stressreduktion.


Kinderrechte für die Zeit vor der Geburt

Da der Anfang so bedeutend ist für das weitere Leben, fordert aktion leben die Staatengemeinschaft auf, die Kinderrechte explizit auch für die ungeborenen Kinder gelten zu lassen. „Die ungeborenen Kinder sind Teil unserer Gesellschaft“, erklärt Martina Kronthaler. „Durch die zunehmende Technologisierung der Zeugung werden ihre Rechte gerade vor der Geburt immer mehr verletzt“, kritisiert Kronthaler. Ein Beispiel sei das Kinderrecht, seine Eltern zu kennen und bei ihnen aufzuwachsen (Artikel 7). Kinder, die durch Keimzellspenden oder durch Leihmutterschaft geboren werden, werden meist um dieses Recht gebracht. Ebenso ist Kinderhandel in Artikel 35 der Kinderrechtskonvention verboten. „Leihmutterschaft aber ist genau das: Kinder werden wie eine Ware international gehandelt! Dagegen muss es endlich einen Aufstand geben“, stellt Kronthaler klar.


Broschüre „Kinderrechte von allem Anfang an“

aktion leben veröffentlichte heuer anlässlich 30 Jahre Kinderrechte die Broschüre „Kinderrechte von allem Anfang an“. Sie bestärkt dadurch ihr Anliegen, dass die Bedürfnisse und Rechte von Kindern von Anfang an sowie die Bedeutung der ersten Lebenszeit für die Gesundheit der Kinder wahrgenommen werden.

Die Broschüre von aktion leben kann unter www.aktionleben.at bestellt werden und kostet 4 Euro.

 

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