Pressemeldungen 2019

Welttag der Solidarität: aktion leben lenkt Blick auf schwangere Frauen und alleinerziehende Mütter

„Alleine für ein Kind sorgen zu müssen, belastet eine schwangere Frau von Anfang an, sowohl psychisch als auch finanziell“, weiß Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin der aktion leben österreich. Anlässlich des Welttages der menschlichen Solidarität am 20. Dezember ruft der unabhängige Verein auf, schwangeren Frauen und Müttern in Not zu helfen.

 

Eine unerwartete Schwangerschaft kann eine Belastungsprobe für Beziehungen sein. Zeichnet sich ab, dass eine Frau alleine für ihr Kind sorgen muss, steht sie vor einem Berg von Problemen. „In dieser schwierigen Zeit können wir schwangere Frauen und junge Mütter kostenlos und professionell beraten und bei Bedarf finanziell unterstützen“, informiert aktion leben-Generalsekretärin Mag. Martina Kronthaler.

 

Spenden sichern professionelle Schwangerenberatung
Etwa 1.000 schwangere Frauen und Familien nutzen jährlich das umfassende Angebot der aktion leben, das zum überwiegenden Teil durch private Spenden finanziert werden muss. „Um weiterhin beraten und helfen zu können, bitten wir dringend um Spenden. Frauen, die sich – ohne auf die Unterstützung ihrer Partner oder ihrer Herkunftsfamilien vertrauen zu dürfen – für ihr Kind entscheiden, haben unser aller Solidarität verdient“, ist Kronthaler überzeugt. So wie Carina B.

 

Carina B.: Allein, unsicher und voller Sorgen
Als Carina B. ihrem Freund von der Schwangerschaft berichtete, war dieser überfordert und verließ sie. Tage der Verzweiflung und des Nachdenkens über die Zukunft folgten. Durch das Plakat in einer Wiener U-Bahn-Station wurde die 23-Jährige auf die Beratungsstelle der aktion leben aufmerksam und vereinbarte einen Termin. Da sie unsicher war, ob sie sich in der Lage sieht, ihr Kind anzunehmen, war dieser bereits am nächsten Vormittag möglich.

 

Verlust von Einkommen
Zentrales Thema in der Beratung waren ihre finanziellen Sorgen. Durch die Trennung von ihrem Partner muss Frau B. alleine für die Miete aufkommen, durch die Karenz wird sie einen Einkommensverlust haben und als Alleinerzieherin in ihrem Beruf wahrscheinlich nur in Teilzeit arbeiten können. Auch sorgte sie sich, dass ihr Stress auf ihr Kind übergehen könnte.

 

Multiprofessionelles Team
„Unsere vielfach qualifizierten Beraterinnen ermöglichen Frauen wie Frau B., offen über alles zu reden, sie klären sozialrechtliche Ansprüche, spannen Netze und unterstützen bei Bedarf finanziell sowie mit Sachspenden“, zeigt die aktion leben-Generalsekretärin die Hilfsmöglichkeiten auf. „All dies ist nur dank unserer Spenderinnen und Spender möglich.“

 

Beratung zwischen den Weihnachtsfeiertagen
„Vor allem bei einer ungeplanten Schwangerschaft ist rasche und professionelle Hilfe gefragt“, betont Kronthaler. Deshalb ist das Beratungszentrum der aktion leben am 2. und 3.1.2020 von 9 bis 14 Uhr geöffnet. An den anderen Tagen kann unter der Telefonnummer 01.512 52 21 auf Band gesprochen werden, der Rückruf erfolgt verlässlich am nächsten Öffnungstag. Ab dem 7.1.2020 gelten wieder die normalen Öffnungszeiten.


Alle Informationen zur Schwangerenberatungsstelle der aktion leben österreich sowie zu Spendenmöglichkeiten finden Sie unter www.aktionleben.at.

 

 

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T: +43.1.512 52 21 | F: +43.1.512 52 21-25 | E: info@aktionleben.at
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