Pressemeldungen 2019

Abtreibung: aktion leben für einen Millimeter Vernunft

aktion leben wünscht sich mehr Sachlichkeit in der aktuellen Diskussion um Schwangerschaftsabbrüche. Das Bündnis „Keinen Millimeter“ schürt auf populistische Weise Ängste: „Damit wird keine echte Auseinandersetzung mit dem Thema erreicht“, bedauert Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin von aktion leben österreich.

 

„Sobald in Österreich jemand möchte, dass es mehr Transparenz über Schwangerschaftsabbrüche geben soll oder über Spätabbrüche gesprochen werden soll, wird unterstellt, die Fristenregelung sei in Gefahr“, beobachtet Martina Kronthaler.  „Damit wird es völlig unmöglich gemacht, sich mit diesen Themen so auseinanderzusetzen, dass die Bedürfnisse aller Betroffenen wahrgenommen werden können.“ Ebenso werde verhindert, dass über eine tragfähige Basis für das Leben mit Kindern gesprochen wird, seien sie behindert oder nicht-behindert. „Zu wissen, es gibt ausreichend und verlässlich Unterstützung, macht eine freie Entscheidung erst möglich“, ist Kronthaler überzeugt

 

Vernünftig: Informationen über Abbrüche
„Vernunft ist ein Gebot der Stunde, gerade beim Thema Schwangerschaftsabbruch. Wir fordern daher weiterhin die Umsetzung unserer Parlamentarischen Bürgerinitiative ,Fakten helfen!‘“.
Mit ihr verlangt die aktion leben eine Statistik über Schwangerschaftsabbrüche und eine regelmäßige Erforschung der Motive dafür. Über Zahlen und Informationen über Abbrüche zu verfügen,  sei internationaler Standard: „Wir brauchen Zahlen. Wir müssen Entwicklungen verfolgen können, um präventive Maßnahmen setzen zu können“,  betont Kronthaler. Die aktuelle Debatte zeigt, wie sehr Stimmung gemacht werden kann, weil der Öffentlichkeit die grundlegendsten Informationen fehlen.

 

Spätabbrüche: Dilemma-Situationen
Abtreibung sei immer wieder Projektionsfläche für Ängste und Positionierungen. Den Betroffenen helfe das allerdings wenig. Das Beispiel Spätabbrüche zeige die Komplexität des Themas mit besonderer Schärfe. „Wir können uns nur bemühen, möglichst gut mit dem Dilemma umzugehen, dass wir Krankheiten und Behinderungen zu einem gewissen Teil vorgeburtlich erkennen, aber nur wenige behandeln oder heilen können.“

 

Freie Entscheidung braucht tragfähige Basis
Die aktion leben-Generalsekretärin ruft zudem dringend auf, dass die Unterstützung für behinderte Kinder und ihre Eltern sofort und grundlegend verbessert wird! „Nur wenn Eltern sicher sein können, dass sie jede notwendige Unterstützung für ein Leben mit einem Kind – behindert oder nicht behindert - erhalten, kann ihre Entscheidung tatsächlich  frei erfolgen“, so Kronthaler abschließend.

 

Tagung zum Thema Pränataldiagnostik im September
aktion leben verweist auf ihre Fachtagung „Pränataldiagnostik. Sicher. Verunsichert?“ am 25. September 2019 im Festsaal des Österreichischen Genossenschaftsverbands, Löwelstraße 14, 1010 Wien. „Werdende Eltern haben ein Bedürfnis nach Halt und Sicherheit. Und das werden wir uns umfassend, aus dem Blickwinkel verschiedenster Fachdisziplinen, ansehen. Es sind sechs Referentinnen eingeladen, es wird zudem eine Lesung und eine Foto-Ausstellung geben. Wir werden nah an der Praxis sein und einen umfassenden Einblick ins Thema bekommen. Interessierte sind herzlich willkommen,“ betont Kronthaler.

 

Informationen zur Tagung "Pränataldiagnostik. Sicher. Verunsichert?"
 

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