Pressemeldungen 2017

aktion leben weist FLAF-Kürzungspläne zurück

 

Scharfe Kritik an den mittlerweile nahezu jährlichen Kürzungsplänen des Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) der Regierung übt die aktion leben. Dem „Plan A“ von Bundeskanzler Christian Kern zufolge käme es durch die Kürzung der Lohnnebenkosten zu einer Halbierung der Einnahmen des FLAF. „Die notwendige Entlastung des Faktors Arbeit darf nicht zulasten der Familien gehen“, verlangt Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin der aktion leben österreich.

 

Das ständige Verändern der Familienleistungen und deren unzureichende Wertanpassung verunsichern Familien und werdende Eltern. „ Frauen, die ein Kind erwarten, brauchen aber Rechtssicherheit bezüglich der Leistungen, die ihnen zustehen. Sie müssen ihre Perspektiven für das Leben mit einem Kind abschätzen können“, berichtet Kronthaler die Erfahrungen aus der Beratungs-Praxis der aktion leben.

 

Österreich brauche endlich eine außer Streit stehende und gesicherte Finanzierung des FLAF. Familienbeihilfe und Kindergeld machen die größten Ausgaben des FLAF aus. Gespeist wird er aus den Kosten für Arbeit. Seit Beginn des Jahres beträgt der Dienstgeberbeitrag zum FLAF 4,1 Prozent (davor 4,5), ab dem Jahr 2018 wird er auf 3,9 Prozent abgesenkt.

 

Familien brauchen Rechtssicherheit

„Bundeskanzler Kern soll sagen, dass er Familienbeihilfe und Kindergeld kürzen will. Denn darauf laufen die Einsparungen hinaus. Die angekündigten Gegenfinanzierungen des Bundeskanzlers, etwa durch eine höhere Beschäftigung, sind rein spekulativ“, sagt Kronthaler.  „Es ist erschreckend, wie fantasielos die Regierung zu sein scheint, wenn es um Familien geht.“

 

Dabei brauche es einen Österreich-Gipfel, um die Armut alleinerziehender Mütter und Mehrkind-Familien endlich wirksam zu beseitigen. „Wer sich für das Leben mit Kindern entscheidet, nimmt finanzielle Belastungen und Pflichten auf sich, von der die ganze Gesellschaft und die heimische Wirtschaft profitiert“, erinnert die aktion leben-Generalsekretärin. Pläne, wie die Kürzung des FLAF, sind deshalb absolut unverständlich. Wir fordern ein Umdenken zugunsten der Familien“, so Kronthaler.

 

aktion leben setzt sich seit über 60 Jahren für ein familien- und kinderfreundliches Österreich ein. Die Familienleistungen wurden bislang sehr selten, und wenn nur marginal, valorisiert, Bestimmungen werden kurzfristig immer wieder verändert. Frauen, die ein Kind erwarten, brauchen aber Rechtssicherheit bezüglich der Leistungen, die sie erwarten können. Sie müssen ihre Perspektiven für das Leben mit einem Kind abschätzen können.

 

 

 

 

 

 

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