Pressemeldungen 2016

SPÖ-Wien: Ideologie vor Fakten

SPÖ-Wien urteilt ohne jegliche Faktenkenntnis über aktion leben-Bürgerinitiative „Fakten helfen!“. „Die vielen Menschen, die die erfolgreichste Bürgerinitiative seit Jahren unterzeichneten, erwarten zu Recht, dass sich Politikerinnen und Politiker sachlich mit ihren Anliegen auseinandersetzen“, betont aktion leben Generalsekretärin Mag. Martina Kronthaler.

 

Am Wiener SPÖ-Landesparteitag wird die Bezirksorganisation Landstraße diesen Samstag einen Antrag auf „steuerbasierte Finanzierung von Verhütungsmitteln“ einbringen. Der Antrag wird mit falschen Behauptungen über die Bürgerinitiative „Fakten helfen!“ begründet.

 

Anliegen von „Fakten helfen!“ ist zum einen – so wie in fast allen Ländern Europas – eine anonyme Statistik über die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Österreich. Zum anderen fordert die aktion leben eine regelmäßige wissenschaftliche Erforschung der Motive für Schwangerschaftsabbrüche auf freiwilliger Basis.

 

SPÖ-Wien: Ideologie allein zählt

 

„Im Gegensatz zu öffentlichen Einrichtungen kann die aktion leben durch private Spenden auch finanzielle Hilfe in Notlagen leisten. Viele MitarbeiterInnen der Stadt Wien arbeiten gern und gut mit uns zusammen“, erinnert Kronthaler.

 

Es ist bezeichnend, dass die Wiener SPÖ trotz der vielen Leistungen, die aktion leben für Wienerinnen und Wiener erbringt, seit Jahren das Gespräch mit aktion leben verweigert. „Fakten dürften der Selbstdarstellung schaden. Ideologie scheint das einzige zu sein, das in Teilen der SPÖ zählt. Das ist demokratiepolitisch verantwortungslos“, so Kronthaler weiter. „Auch die SPÖ-Abgeordneten werden mit allgemeinen Steuergeldern bezahlt. Auch wenn BürgerInnen-Anliegen nicht der eigenen Parteilinie entsprechen, sollte eine sachgerechte und faire Auseinandersetzung möglich sein.“

 

Behauptungen entbehren jeglicher Grundlage

 

Konkret wird behauptet, die Forderungen würden Frauen, die sich für einen Abbruch entscheiden, Hürden in den Weg legen. Außerdem würden die Erhebungen stark in das Privatleben der betroffenen Frau eindringen.

 

Beides ist falsch. Richtig ist vielmehr, dass Abbruch-Statistiken in ganz Europa üblich sind und zu konstruktiven Gesprächen über Schwangerschaftsabbrüche beitragen. Das Erheben der Daten passiert, wie aktion leben bereits mehrfach öffentlich darlegte, ohnehin im Anamnesegespräch durch den Arzt bzw. die Ärztin. Neu wäre, dass diese Daten anonymisiert an die Statistik Austria weitergegeben werden. „Damit wären sie für eine neutrale und seriöse Aufarbeitung zugänglich“, fasst Kronthaler zusammen. Für die Motivenerforschung würden Frauen auf freiwilliger Basis befragt werden, niemand würde dadurch belästigt. „Solche Behauptungen sind geradezu absurd.“ Sie verweist auf die Kampagnenhomepage www.fakten-helfen.at, auf der diese und andere Fragen transparent und ausführlich beantwortet werden.

 

SPÖ Wien ignoriert Anliegen schwangerer Frauen

 

„Über Schwangerschaftsabbrüche sprechen wir immer sehr sorgsam und differenziert“, so Mag. Martina Kronthaler von aktion leben. Die Wiener SPÖ kann das offensichtlich nicht.

„Die ständig wiederkehrenden falschen Aussagen über die aktion leben schaden schwangeren Frauen in Wien sehr. Unsere Beratung ist nachgewiesenermaßen professionell, einfühlsam und non-direktiv“, erklärt die aktion leben-Generalsekretärin. „Wir finden es schade, dass die Stadt Wien durch bewusste Falschmeldungen Frauen verunsichern will.“

 

Fehlende Frauensolidarität

 

Die aktion leben ist seit Jahrzehnten für Wienerinnen da und wird von Hilfesuchenden geradezu gestürmt. Von der Stadt Wien erhält der unabhängige Verein dafür genau null Euro. „Die IdeologInnen der SPÖ sollten sich bewusst sein, dass ihr Verhalten das Gegenteil von Frauensolidarität ist“, stellt Kronthaler abschließend fest.

 

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