Pressemeldungen 2016

NEIN zu Leihmutterschaft – JA zu Solidarität mit Frauen

aktion leben zum Weltfrauentag: Leihmutterschaft ist eine extreme Form der Ausbeutung von Frauen und missachtet Frauen- wie Kinderrechte

 

In wenigen Wochen wird in der „Frühjahrs–Session“  (18. bis 22.4.2016) der „Parlamentarischen Versammlung des Europarates“ darüber debattiert, ob europaweit legale Möglichkeiten der Leihmutterschaft eingeführt werden sollen. aktion leben appelliert an die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker, sich der Tragweite ihrer Entscheidung bewusst zu sein. „Leihmutterschaft ist eine extreme Form der Ausbeutung von Frauen und missachtet Frauen- wie Kinderrechte“, stellt Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin von aktion leben österreich, klar.

 

Gute Bedingungen für Leihmutterschaft nur in der Theorie

Kronthaler ist überzeugt: „Gute Bedingungen für Leihmutterschaft gibt es nur in der Theorie. In der Praxis verlieren sowohl Leihmütter wie auch Kinder – in Indien genauso wie in Europa: Schwere Belastungen der Kinder, Konflikte bei austragenden Frauen und letztlich auch bei Wunscheltern werden in Kauf genommen. Sie hängen nicht davon ab, ob die Leihmutter Geld erhält oder nicht.“

 

Extreme Form des Benützt-Werdens

„Von einer Leihmutter wird verlangt, ihren Körper über mehrere Monate hinweg zur Verfügung zu stellen. Sie ist in dieser Zeit in dem Prozess gefangen, denn sie kann nicht in der Hälfte der Zeit „aussteigen“. Das bedeutet für die Leihmutter, sie muss diese extreme Form des Benützt-Werdens bis zur Geburt aushalten“, fasst Kronthaler zusammen.

aktion leben appelliert an die Politik, die Leihmutterschaft nicht juristisch zu regulieren und damit zu legitimieren, sondern gänzlich zu verbieten. Martina Kronthaler: „Der Kinderwunsch von Erwachsenen kann nicht Frauen- und Kinderrechte außer Kraft setzen. Ein europaweites Verbot der Leihmutterschaft ist notwendig. Es verhindert, dass es einen Fortpflanzungstourismus in jene Länder gibt, die Leihmutterschaft durchführen. Ein klares Verbot würde signalisieren, dass Leihmutterschaft in Europa nicht gewünscht ist.“

 

Stellungnahme von aktion leben

aktion leben forderte in einem offenen Brief die österreichischen Mitglieder des Europarates auf, sich gegen jede Form der Leihmutterschaft auszusprechen. Die ausführliche Stellungnahme ist hier nachzulesen.

 

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