Pressemeldungen 2015

aktion leben zu Weltverhütungstag: Mehr Geld für Sexualpädagogik!

aktion leben fordert zum Weltverhütungstag am 26. September mehr Geld für Sexualpädagogik. Kostenlose Verhütung, wie sie immer wieder gefordert wird, und das Austeilen von gedruckten Informationen reichen nicht, damit Wissen um Verhütung auch angewendet wird, so aktion leben-Generalsekretärin Mag. Martina Kronthaler

 

Mit dem neuen Sexualerziehungserlass, der vor dem Sommer verabschiedet wurde, machte das Unterrichtsministerium klar, dass Sexualpädagogik als Unterrichtsprinzip einen größeren Stellenwert bekommen soll. Viele Lehrerinnen und Lehrer greifen dabei gern auf externe Anbieter zurück, die sowohl über fundiertes, fachspezifisches Wissen verfügen wie auch den Rahmen bieten können, in dem Jugendliche offen über ihre Fragen zu Sexualität, auch zum Thema Verhütung, sprechen können.

 

Sexualpädagogik kostet Geld!

 

aktion leben bemängelt, dass viele wertvolle und gern gebuchte Workshops zunehmend am Geld scheitern: „Ist es der Bundesministerin ernst mit ihrer Forderung, dass mehr Sexualpädagogik stattfinden soll, dann muss es auch ein Budget dafür geben, über das die Schulen selbst verfügen können“, fordert aktion leben.

 

„Jugendliche haben das Recht, in einem vertraulichen Rahmen sachkundige Antworten zu Fragen rund um Sexualität und Methoden der Empfängnisverhütung zu erhalten. Sexualpädagogische Workshops an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen, die auch das Thema Verhütung und Verantwortung nicht aussparen, helfen, die Zahl der Verhütungspannen und ungeplanten Schwangerschaften zu reduzieren“, ist aktion leben-Generalsekretärin Mag. Martina Kronthaler überzeugt.

 

Verhütungswissen allein ist zu wenig

 

Reine Wissensvermittlung sei aber zu wenig, so die Erfahrung aus jahrzehntelanger Bildungsarbeit. „Es reicht nicht, Kondome auszuteilen oder die Pille zu erklären. Sexualität ist ein Entwicklungsprozess, der Menschen immer vor neue Aufgaben stellt. Sexualität geschieht außerdem zwischen zwei Menschen, also müssen auch Beziehungsfähigkeit, Dialogfähigkeit, Selbstachtung und das Bewusstsein der gegenseitigen Verantwortung gestärkt werden. Nur wenn zwei Menschen auf Augenhöhe offen über Verhütung reden, dann wird Verhütung auch in ausreichendem Maß angewendet“, so Kronthaler abschließend.

 

Unser Angebot

 

aktion leben bietet zwei Sexualpädagogische Workshops an:

 „Let’s talk about love“ für Jugendliche ab 12 und „Ungeplant schwanger“ für Jugendliche ab 14 Jahre. Details dazu finden Sie hier.

DANKE

 
 

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