Pressemeldungen 2013

Dringend: Österreich muss kinderfreundlicher werden!


„Da stimmt doch etwas nicht in unserem Land, wenn laut einer aktuellen Studie 69 Prozent der ÖsterreicherInnen ihr Land als kinderfeindlich wahrnehmen“, sagt Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin der aktion leben österreich. Sie appelliert: „Politikerinnen und Politiker muss der Befund dieser Studie alarmieren! Im Wahljahr 2013 erwarten wir uns neuen Schwung in der Politik für Familien, dem auch Taten folgen müssen.“

 

Österreich belegt in der Studie den viertletzten Platz im europäischen Vergleich von zehn Ländern. Aber nicht nur das. Die aktuelle Umfrage der Stiftung für Zukunftsfragen in Hamburg zeigt im Hinblick auf die Zahlen von 2010, dass die Meinung sogar von noch 39 mittlerweile auf 31 Prozent gesunken ist. „Es ist die Aufgabe der Politik, Maßnahmen zu schaffen, die Menschen wieder Mut und Zuversicht für ein Leben mit Kindern verschafft“, so Kronthaler weiter.
 

PolitikerInnen als Vorbilder

Die aktion leben-Generalsekretärin fordert eine positivere Haltung gegenüber dem Leben mit Kindern – allen voran bei den PolitikerInnnen: „Wir wünschen uns Menschen an der Spitze unseres Landes, die überzeugt sind, dass das Leben mit Kindern für uns alle eine Bereicherung ist! Und wer sich um Kinder gut kümmert eine für alle wertvolle Arbeit leistet.“ Sie fordert weiter: „Schluss mit der Jammerei über die Belastung durch Kinder – her mit den Taten!“
 

Kontinuität bei Familienleistungen wichtig

So wünscht sich aktion leben eine verlässliche Familienpolitik. Eltern müssen sich auf die Kontinuität von Familienleistungen verlassen können. Nur so ist eine langfristige Lebensplanung möglich. Es führt zu immenser Verunsicherung, wenn überlegt wird, die Langform des Kinderbetreuungsgeldes zu streichen.
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss für Mutter wie auch den Vater bei den Unternehmen politisch eingefordert werden. „Es ist wichtig für Eltern, dass sie die für ihr Kind beste Betreuung frei wählen können: sei es, dass sie ihre Kinder selbst, in welchem Ausmaß auch immer, betreuen, sei es dass es ausreichend qualitätsvolle Einrichtungen gibt – auch für Schulkinder“, sagt Kronthaler und verweist zum Beispiel auf die langen Ferienzeiten, in denen speziell Berufstätige häufig Betreuungsschwierigkeiten haben.
 

Taten, statt Worte

In der Schwangerenberatungsstelle der aktion leben erleben es die Psychologinnen und Sozialarbeiterinnen immer wieder: Die gesellschaftliche Haltung spiegelt sich in der Lebenssituation und den Ängsten der einzelnen Schwangeren, der einzelnen Mutter oder des Paares. Ohne Sicherheiten und Rückhalt im eigenen Umfeld sind viele schwangere Frauen verunsichert. Viele dieser Frauen müssen täglich kämpfen und um ein menschenwürdiges Leben ringen. Deshalb fordert die aktion leben im österreichischen Superwahljahr, dass auf politischer Ebene nicht nur Stellung bezogen wird, sondern auch tatkräftige Lösungen entwickelt und vor allem umgesetzt werden.

 

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aktion leben österreich ist ein überkonfessioneller, überparteilicher karitativer Verein, der sich vorwiegend aus privaten Spenden finanziert. Neben der Beratung und Unterstützung von schwangeren Frauen engagiert sich aktion leben auch in der Bildungsarbeit für Kinder und Jugendliche sowie in der aktiven Öffentlichkeitsarbeit zu bioethischen Fragen. Darüber hinaus setzt sich aktion leben für eine kinder- und elternfreundliche Gesellschaft ein.
In den Bundesländern gibt es selbstständige aktion leben-Vereine, die mit aktion leben österreich inhaltlich und organisatorisch eng zusammenarbeiten.
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