Schwangere Frauen sind bei allen Fragen bei den Beraterinnen von aktion leben gut aufgehoben
Schwangeren-Beratung

Corona: Fragen und Antworten für Schwangere

 

Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten rund um Schwangerschaft und Corona zusammengefasst:

 

Ist die Beratungsstelle der aktion leben weiterhin erreichbar?

Selbstverständlich sind unsere Beraterinnen weiterhin für schwangere Frauen und ihre Partner da.

 

Sie erreichen uns telefonisch unter 01.512 52 21 an folgenden Tagen:

Montag: 9 bis 16 Uhr

Dienstag: 9 bis 16 Uhr

Donnerstag: 9 bis 16 Uhr

Freitag: 9 bis 16 Uhr

 

Ab sofort sind wieder persönliche Beratungsgespräche möglich. Bitte vereinbaren Sie dafür unbedingt einen Termin. Die notwendigen Schutzmaßnahmen sind hierbei selbstverständlich einzuhalten.

Zähle ich als Schwangere zur Risikogruppe?

Wir können Ihnen nach Rücksprache mit der AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) versichern: Eine Schwangerschaft ist kein zusätzliches Risiko für den Corona-Virus. Es gibt außerdem keinen Hinweis darauf, dass sich Corona auf ungeborene Kinder überträgt. (Stand 23.3.2020)

Ein Ansteckungsrisiko des Babys kann allerdings während der Geburt bestehen. Eine Studie aus der chinesischen Metropole Wuhan zeigt jedoch, dass infizierte Mütter den Erreger nicht automatisch an ihre neugeborenen Kinder weitergeben.

Wie kann ich mich vor Corona schützen?

Mit einfachen Maßnahmen können auch Sie sich selbst und andere vor der Ansteckung mit dem Corona-Virus schützen:

  • Halten Sie 1 bis 2 m Abstand zu anderen Pesonen.
  • Waschen Sie regelmäßig und gründlich die Hände.
  • Reduzieren Sie soziale Kontakte auf ein Minimum.
  • Berühren Sie Ihr Gesicht nicht mit den Händen.
  • Husten oder niesen Sie in die Armbeuge.
  • Lüften Sie Räume regelmäßig.

Was mache ich, wenn ich mich unwohl fühle?

Wenden Sie sich unverzüglich telefonisch an Ihre Frauenärztin oder Ihren Frauenarzt. Wenn die Aufnahme in ein Krankenhaus empfohlen wird, fahren Sie nach Möglichkeit mit privaten Verkehrsmitteln oder arrangieren Sie einen Krankenhaustransport.

 

Hinweis: Legen Sie die Vorgehensweise im Fall notfallmäßiger bzw. außerhalb der Erreichbarkeit eintretender Probleme mit Ihrer betreuenden Ärztin/Ihrem betreuenden Arzt bereits im Vorhinein fest.

Muss ich derzeit Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen durchführen, um meinen Anspruch auf Kinderbetreuungsgeld nicht zu verlieren?

Nein. Derzeit besteht seitens der Österreichischen Gesundheitskasse eine Ausnahmeregelung für die Durchführung der Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen: „Von der Kürzung des Kinderbetreuungsgeldes kann abgesehen werden, wenn die Durchführung der Mutter-Kind-Pass Untersuchungen für die Eltern aufgrund der aktuellen Situation mit dem Corona-Virus nicht möglich bzw. zumutbar ist.“


Sobald diese Untersuchungen wieder möglich sind, müssen sie jedoch nachgeholt werden.

 

ACHTUNG: Die Nachweise für die Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen müssen aber auch derzeit rechtzeitig abgegeben werden. Dies kann per Post oder als Foto per E-Mail an die Österreichische Gesundheitskasse sein.


(Quelle: www.gesundheitskasse.at, Stand 23.3.2020)

Kann ich den Antrag auf Kinderbetreuungsgeld per E-Mail stellen?

Ja, derzeit können das Kinderbetreuungsgeld und der Familienzeitbonus auch per E-Mail gestellt werden. Die notwendigen Unterlagen sollen als Foto bzw. als Scan angehängt werden. Sobald es möglich ist, müssen der originale Antrag sowie die Unterlagen nachgebracht werden.

 

ACHTUNG: Der Inhalt des Antrages darf beim nachträglichen Einbringen des Original-Antrages nicht verändert werden.

 

(Quelle: Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend, Stand: 23.03.2020)

Entstehen durch die Corona-Kurzarbeit Nachteile beim Wochengeld?
Nein, die Kurzarbeit wirkt sich nicht nachteilig auf das Wochengeld aus. Die reduzierte Arbeitszeit wird nicht herangezogen, um das Wochengeld zu berechnen.
Darf mein Partner bei der Geburt dabei sein?

Ob der Partner bei der Geburt anwesend sein darf, entscheiden die einzelnen Krankenhausträger eigenständig. Dafür bestehen keine einheitlichen Regelungen. Bitte klären Sie vor der Geburt ab, wie dies in Ihrem gewählten Krankenhaus gehandhabt wird.

Kann ich mein Baby stillen?

Atemwegsviren und damit Corona können nicht über die Muttermilch übertragen werden.


Jedoch sollten infizierte oder in Verdacht stehende Mütter auch beim Stillen auf die besonderen Hygienemaßnahmen achten:

  • Gründliches Händewaschen vor dem Berühren des Kindes
  • Mundmaske während des Stillens tragen

Möglich ist auch, solange die Mutter erkrankt ist, Muttermilch abzupumpen. Hierbei sollte ebenfalls auf die Hygiene geachtet werden, also Pumpe sowie Fläschchen nach dem Gebrauch zu sterilisieren.

Wie kann ich die häusliche Isolation gut überstehen?

Die häusliche Isolation kann für schwangere Frauen, aber besonders für Familien mit Kindern belastend sein. Der Verband Österrreichischer PsychologInnen hat dazu praktische Tipps zusammengestellt, wie diese Wochen bestmöglich gestaltet werden können.

>> Hier finden Sie die Tipps für sich und Ihre Familie

Erhalte ich Unterstützung aus dem Corona-Familienhärteausgleich?

Seit 15. April können Familien eine Unterstützung aus dem Corona-Familienhärteausgleich beantragen, wenn sie durch die Corona-Krise in Not geraten sind.

 

Voraussetzungen sind:

  • Die Familie hat ihren Hauptwohnsitz in Österreich und mit Stichtag 28. Februar 2020 für mindestens ein im gemeinsansamen Haushalt lebendes Kind Familienbeihilfe bezogen.
  • Für unselbstständig Erwerbstätige: Mindestens ein im gemeinsamen Haushalt lebender Elternteil war zum Stichtag 28. Februar unselbstständig beschäftigt und hat aufgrund der Corona-Krise den Arbeitsplatz verloren oder wurde zur Kurzarbeit gemeldet.
  • Für selbstständig Erwerbstätige: Mindestens ein im gemeinsamen Haushalt lebender Elternteil ist aufgrund der Corona-Krise in eine finanzielle Not geraten und ist berechtigt, Förderungen aus dem Härtefallfonds der Wirtschaftskammer Österreich zu beantragen.
  • Das aktuelle Familieneinkommen darf eine bestimmte Grenze nicht überschreiten.

KEINEN Anspruch haben derzeit:

  • Eltern, die bereits vor dem 28.2.2020 arbeitslos waren.
  • geringfügig Beschäftigte.
  • Alleinerziehende, bei denen der andere Elternteil die Arbeit verloren hat.

Der Katholische Familienverband hilft bei der Klärung von Ansprüchen und unterstützt kostenlos bei der Antragstellung. Bitte wenden Sie sich an: coronafamilienhilfe@familie.at.

 

>> Richtlinie für die Corona(Covid-19)-Hilfe aus dem Familienhärteausgleich (PDF)

>> Antragstellung und Antragformular

 

(Stand 17.4.2020)

 

Downloads (PDF):

COVID-19: Auswirkungen auf Familien (Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend, Stand: 23.03.2020)

 

Links:

www.hebammen.at

www.familie.at

www.wko.at

www.arbeiterkammer.at

 

 

Kontakt

Angela Schaden

Bitte vereinbaren Sie einen Beratungstermin.

 

Ansprechperson: 

Angela Schaden

Tel. 01.512 52 21

 

 

Jetzt online spenden. Danke!

aktion leben österreich
A-1150 Wien, Diefenbachgasse 5/5
T: +43.1.512 52 21 | F: +43.1.512 52 21-25 | E: info@aktionleben.at
Newsletter abonnieren
Darstellung: