Parlamentsdirektion/Peter Korrak
Nationalratswahl 2019

Fragen an die Parteien

 

Anlässlich der Nationalratswahl am 29. September 2019 stellten wir den Parteien folgende zwei Fragen zu wesentlichen Anliegen von aktion leben.

  1. In Österreich gibt es keine Daten zum Schwangerschaftsabbruch. Wie ist die Einstellung Ihrer Partei zu einer anonymen Statistik über Schwangerschaftsabbrüche sowie eine Motivenerforschung als Basis für Prävention?
  2. Was schätzen Sie an der Arbeit von aktion leben?

>> Antworten als PDF

 

 

Manchen Parteien lehnen eine Statistik über Schwangerschaftsabbrüche ab. Wir haben die Vorbehalte einem Fakten-Check unterzogen:

 

"Zahlen gibt es nur, wenn es Abtreibung auf Krankenschein gibt."

Das ist faktisch falsch. In Deutschland gibt es eine funktionierende Abbruchstatstik. Abbrüche werden aber nur in sozialen Notfällen von der Kasse bezahlt. Ärztinnen und Ärzte sind verpflichtet, jeden Abbruch zu melden. Das ist in Österreich auch in anderen nicht von der öffentlichen Hand bezahlten Bereichen der Medizin so, z. B. bei Schönheitsoperationen. Auch die Schweiz hat eine verlässliche Statistik, die nicht mit einer Kostenübernahme verknüpft ist.

 

"Abbrüche sollen weiterhin anonym bleiben."

Selbstverständlich soll, wenn Frauen einen Abbruch vornehmen lassen, die Meldung an die Statistik Austria anonymisiert erfolgen. Dies funktioniert in ganz Europa, Frauen bleiben anonym.

 

Unser Fakten-Check zeigt:

Eine Abbruchstatistik ist Basis für Prävention und Hilfen. Deshalb brauchen wir sie dringend. Eine Statistik über Schwangerschaftsabbrüche darf nicht an politischem Unwillen scheitern.

 

Mehr Infos unter www.fakten-helfen.at

 

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