Pressemeldungen 2021

Bindung schon vor der Geburt fördern

Exklusiv in Österreich bietet aktion leben ab Februar 2022 zum dritten Mal die Fortbildung „Vorgeburtliche Beziehungsförderung – Bindungsanalyse nach Hidas und Raffai“ an. Noch gibt es freie Plätze für Fachkräfte und Interessierte, die diese nachhaltig wirksame Methode der Begleitung schwangerer Frauen erlernen wollen.

 

„Gerade in krisenhaften Zeiten ist es wichtig, das Selbstvertrauen der werdenden Mütter zu stärken und ihnen und dem ungeborenen Kind nachhaltig positiv wirkende Bindungserfahrungen zu ermöglichen“, ist Martina Kronthaler, Generalsekretärin von aktion leben österreich, überzeugt. Dieser Prozess der Bindung zwischen Mutter und ungeborenem Kind beginnt schon lange vor der Geburt.

 

Berufsbegleitende Fortbildung
Deshalb führt aktion leben bereits zum dritten Mal und exklusiv in Österreich die Fortbildung „Vorgeburtliche Beziehungsförderung – Bindungsanalyse nach Hidas und Raffai“ durch. Die Weiterbildung findet berufsbegleitend an 16 Wochenenden von Februar 2022 bis September 2023 in Wien statt. Die Kosten betragen € 4.896,00 (inklusive Unterlagen). Es gibt noch wenige freie Plätze. 

 

Kreislauf schmerzhafter Erfahrungen durchbrechen
Die Methode wurde von den ungarischen Psychoanalytikern György Hidas und Jenö Raffai in den 1990er-Jahren entwickelt. Gestützt wird sie durch zahlreiche Forschungserkenntnisse aus verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen wie der prä- und perinatalen Psychologie, der Neuropsychologie und -biologie und der Epigenetik.

 

Zertifizierte Bindungsanalytiker:innen geben Eltern und Kindern die Chance, den Kreislauf von Erleben und Weitergabe schmerzhafter elterlicher Erfahrungen (Traumata) früh in der Biografie eines heranwachsenden Menschen zu durchbrechen. Zudem hat sich diese Methode nach vorangegangenen Fehlgeburten oder anderen Verlusten bewährt. 

 

Vielfach präventive Methode
Die vorgeburtliche Beziehungsförderung/Bindungsanalyse ist eine Methode, die vielfach präventiv wirkt. So sind bei schwangeren Frauen, die mit dieser Methode begleitet wurden, weniger Frühgeburten und weniger Kaiserschnitte aufgetreten. Auch kam es zu wesentlich weniger peri- und postpartalen Depressionen im Vergleich zu Frauen, die nicht bindungsanalytisch begleitet wurden. Durch diese Methode wird langfristig die Entwicklung einer eigenen, starken Persönlichkeit gefördert. Dies verringert wiederum die Wahrscheinlichkeit psychischer Erkrankungen im späteren Leben.

 

Inniger Kontakt wird möglich
Idealerweise begleiten die zertifizierten Bindungsanalytiker:innen Frauen vor der 20. Schwangerschaftswoche in regelmäßigen Sitzungen, den „Babystunden“. Im Mittelpunkt steht die Kontaktaufnahme der Mutter mit ihrem Kind in ihrer Gebärmutter – eine Form der Kommunikation, die wie eine „Nabelschnur der Seele“ funktioniert. Am Ende der Schwangerschaft werden Mutter und Kind auf die Geburt vorbereitet, auf das beiderseitige Loslassen.

 

Weitere Informationen zu dieser Methode und zur Fortbildung finden Sie unter www.aktionleben.at.

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Cover der aktion leben-Weihnachtszeitung. Vater küsst Baby auf die Wange.

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