Pressemeldungen 2021

Kinderrechte auch für Kinder vor der Geburt

„Gesundheitsförderung beginnt vor der Geburt. In alle Überlegungen zu den Kinderrechten sind auch ungeborene Kinder miteinzubeziehen“, betont Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin von aktion leben, zum Tag der Kinderrechte am 20. November.

 

 "Psychische und physische Gesundheit beginnt bereits vor der Geburt. Frauen dabei zu unterstützen, die Schwangerschaft zuversichtlich zu erleben und auf ihre Gesundheit zu achten, stärkt sie und die Kinder“, betont Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin von aktion leben österreich.

Fürsorge für schwangere Frauen unumstritten – andere Themen nicht

„Die Fürsorge für schwangere Frauen wird zwar vernachlässigt, ist aber grundsätzlich unumstritten. Den ungeborenen Kindern von Anfang an bestmögliche Fürsorge zu geben, geht leider im Kampf der Ideologien nach wie vor unter“, kritisiert Kronthaler. In der Fortpflanzungsmedizin etwa werden die Rechte der Kinder wie jenes auf bestmögliche Gesundheit zu wenig beachtet.

Recht auf Leben – auch für ungeborene Kinder

Beim „Recht auf Leben“ sieht aktion leben besonderen Handlungsbedarf: „Wir fordern größtmögliche Anstrengungen, um Schwangerschaftsabbrüche zu vermeiden und Frauen bzw. Familien mit Kindern bestmöglich zu unterstützen. Die Basisfinanzierung von Schwangerenberatung und Informationen darüber, damit alle Frauen Zugang dazu haben, sind Mindeststandards, die wir noch nicht erreichen“, stellt Kronthaler fest.

„Ungeborene Kinder einzubeziehen bedeutet nicht, Schwangerschaftsabbrüche zu verbieten, sondern alles Erdenkliche zu tun, damit es gar nicht erst zu ungewollten Schwangerschaften kommt sowie dass Eltern mit Kindern gut leben können.“

Fortpflanzungsmedizin missachtet zum Teil Kinderrechte

Auch in der Fortpflanzungsmedizin gibt es Bereiche, die hinsichtlich der Beachtung von Kinderrechten sehr kritisch zu sehen sind: „Es muss selbstverständlich sein, alle Perspektiven – also auch die der Kinder – zu beachten. Bei der Leihmutterschaft wird das Recht verletzt, nicht verkauft oder gehandelt zu werden, bei Leihmutterschaft sowie Samen- wie Eizellspende das Recht, möglichst seine Eltern zu kennen und bei ihnen zu leben“, so Kronthaler.

Broschüre „Kinderrechte von allem Anfang an“

aktion leben gab anlässlich von 30 Jahren Kinderrechte im Vorjahr eine Broschüre heraus, die sich speziell mit den Kinderrechten vor der Geburt beschäftigt. Diese Broschüre mit dem Titel „Kinderrechte von allem Anfang an“ kann um 4 Euro bei aktion leben bezogen werden.

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