Pressemeldungen 2020

Sexualerziehung: ÖVP und FPÖ rückwärtsgewandt und weltfremd

Die allermeisten höheren Schulen nützen das Angebot von sexualpädagogischen Workshops durch externe SpezialistInnen. Geht es nach einigen ÖVP- und FPÖ-Abgeordneten, wird das in Zukunft nicht mehr möglich sein. „Das ist klar rückwärtsgewandt und schadet Schülerinnen und Schülern“, betont aktion-leben-Generalsekretärin Kronthaler.

 

 

„Jugendliche profitieren von sexualpädagogischen Angeboten durch externe SpezialistInnen, in denen sie ihre Fragen stellen und erleben können, dass über sexuelle Themen wertschätzend und respektvoll gesprochen werden kann. Dieses Angebot zu untersagen, wie das einige ÖVP- und FPÖ-Abgeordnete mit ihrem Entschließungsantrag vorschlagen, wirft die schulische Sexualpädagogik um Jahrzehnte zurück“, betont Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin von aktion leben.

 

Große Nachfrage verantwortlich für vielfältiges Angebot

 

„Sexualität ist ein zentrales Lebensthema. Ihm in den Schulen Raum zu geben und dafür punktuell externe SpezialistInnen einzuladen, hat sich sehr bewährt. Das derzeit vorhandene vielfältige Angebot durch verschiedene Vereine hat sich aus einem Bedarf heraus entwickelt. Die Schulen konnten das nicht selbst abdecken. Schulen buchen die Workshops, mit denen sie zufrieden sind und die den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler am besten entsprechen. Rein biologischer Faktenunterricht, wie er vor Jahrzehnten üblich war, entspricht nicht mehr dem Stand des Wissens“, so Kronthaler.

 

Für Qualitätskontrolle und für Freiheit

 

„Wir sind für Qualitätskriterien. Wir sind für eine gute Information der Eltern und völlige Transparenz, was in den Workshops passiert. Alles zu untersagen, aus Angst oder weil man das Angebot nicht versteht, Ist völlige Resignation. Ist das die Freiheit, die sich ÖVP und FPÖ vorstellen? Es sollte Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern zugetraut werden, dass sie wissen, für welche Angebote sie sich entscheiden und was ihre Kinder brauchen“, betont Kronthaler.

 

Sexualpädagogik ist wichtig und muss ausgebaut werden

 

Statt einem Verbot wünscht sich aktion leben die Finanzierung von externen Workshops durch die öffentliche Hand. „Die Schulen sollen das finanziert bekommen. Sexualpädagogik ist wichtig und braucht einen höheren Stellenwert an Schulen“, betont Kronthaler abschließend.

 

>> Ihre Fragen beantworten wir gern persönlich. Telefon: 01/512 52 21. info@aktionleben.at

>> Unterzeichnen Sie die Online-Petition #redmadrüber!

DANKE

 
 

IMMER INFORMIERT

Jetzt gratis die aktion leben-Zeitung abonnieren!

Unser Informationsblatt:

Jetzt gratis abonnieren!

aktion leben österreich
A-1150 Wien, Diefenbachgasse 5/5
T: +43.1.512 52 21 | F: +43.1.512 52 21-25 | E: info@aktionleben.at
Newsletter abonnieren
Darstellung: