Pressemeldungen 2022

Welt-Down-Syndrom-Tag am 21.3.: Menschen stärken in Zeiten der Verunsicherung

Die derzeitige Situation mit Krieg und Covid-19 verunsichert enorm. Darauf hinzuweisen, dass es Beratung gibt, ist noch wichtiger als sonst. Schwangere Frauen und Paare mit einem auffälligen pränataldiagnostischen Befund, aber auch anderen Problemlagen, können sich an aktion leben wenden.

 

„Menschen zu stärken ist in Zeiten von Verunsicherung besonders notwendig. Für schwangere Frauen und ihre Partner ist aktion leben kostenlos und jederzeit da“, sagt Martina Kronthaler, Generalsekretärin von aktion leben.

 

Beratung zu Pränataldiagnostik
Eine besondere Form der Schwangerenberatung umfasst das Thema Pränataldiagnostik. Viele Tests in der Schwangerschaft wie der NIPT (Nicht Invasiver Pränataltest) oder der Combined Test sind vor allem Screenings nach dem Down-Syndrom. Der Feinultraschall oder das Organscreening suchen nach Fehlbildungen. „Diese Tests können gravierende persönliche Fragen aufwerfen. Manche Ergebnisse führen zum Abbruch einer Schwangerschaft mit einem sehr gewünschten Kind. Kein Paar sollte in dieser Situation allein gelassen werden", betont Kronthaler. aktion leben bietet daher verlässliche Information über Möglichkeiten und Grenzen der Methoden sowie persönliche Beratung, damit Paare sich in Abwägung aller für sie wichtigen Argumente entscheiden können.

 

NIPT – Unkontrolliert mit falschen Ergebnissen
Auffällig ist die rasche Verbreitung von NIPT. Dabei werden Fragmente der DNA aus der Plazenta, die im mütterlichen Blut zirkulieren, untersucht und daraus die Wahrscheinlichkeit für Auffälligkeiten beim Kind berechnet. „Wir beobachten mit Sorge, dass hier unkontrolliert Tests angeboten werden, die entweder eine nur sehr eingeschränkte Aussagekraft haben oder – in der erweiterten Form - sehr oft falsche Ergebnisse bringen“, sagt Kronthaler. Die Marktsituation sei so unübersichtlich, dass es für werdende Eltern fast unmöglich sei, das Angebot zu überblicken. „Es ist eine marktgetriebene Entwicklung, die wenig Rücksicht auf die dramatischen Konfliktsituationen nimmt, in die Eltern dadurch einen auffälligen und dennoch unsicheren Befund kommen. NIPT kann eine Option sein, diese muss aber individuell erörtert werden und zwar ohne Verkaufsdruck“, erläutert Kronthaler.

 

Beratung lohnt sich immer
Kronthaler erklärt den Nutzen von psychosozialer Beratung: „Schwangeren-Beratung lohnt sich immer, da sie Klarheit bringt und Menschen stärkt.“ Das sei in der Pränataldiagnostik wichtig, weil es ein so komplexes und forderndes Thema sei. Aber auch bei allen anderen Fragen, die Menschen bewegen, seien die kompetenten Ansprechpartner in der Beratung hilfreich. „Beratung bietet Unterstützung an oder leitet diese in die Wege, etwas, das viele Menschen gerade jetzt sehr brauchen“, schließt Kronthaler.

 

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