Pressemeldungen 2019

Verhütung als ganzheitliches Thema fördern

Konsequente Verhütung ist nicht nur eine Frage des Wissens und des Geldes, sondern auch eine Frage des Bewusstseins und der persönlichen Auseinandersetzung damit: aktion leben wünscht sich daher eine Bildungskampagne, die partnerschaftliches Verhalten und Übernahme von Verantwortung aller Beteiligten fördert. Zudem fordert der Verein mehr Geld für Schulen, damit diese externe Anbieter sexualpädagogischer Workshops stärker nutzen können.

 

„Faktenwissen über Verhütung ist eine wichtige Basis für alle Menschen im fruchtbaren Alter, um Sexualität verantwortungsvoll zu leben. Das allein ist aber zu wenig“, erläutert Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin von aktion leben. „Verhütung misslingt , wenn junge Menschen sich zu wenig mit ihrem Körper und ihrer Fruchtbarkeit auseinandergesetzt haben, wenn sie zu wenig auf sich achten oder mit der Partnerin bzw. dem Partner nicht ausreichend kommunizieren.“

 

Liebes- und Beziehungsfähigkeit fördern

 

aktion leben fordert daher eine Bildungskampagne, die partnerschaftliches Verhalten und Verantwortungsbewusstsein in den Bereichen Beziehung, Sexualität, Verhütung und Kinderbetreuung fördert. „Gute Sexualpädagogik fördert immer auch die Liebes- und Beziehungsfähigkeit“, betont Kronthaler. Das sei es auch, was die Jugendlichen in den Workshops der aktion leben ganz besonders interessiert.

Daneben gebe es schon jetzt umfangreiche Informationen zu Verhütungsmitteln, die selbstverständlich weiter bekannt gemacht werden sollen. Der unabhängige Verein verweist auf eigene Materialien dazu, etwa den Verhütungsfolder „Pille, Kondom & Co“, der im Rahmen von sexualpädagogischen Workshops sowie auf Anfrage an Schulklassen kostenlos abgegeben wird.

 

Sexualpädagogische Workshops helfen

 

Besonders gut begreifbar seien Informationen über Verhütung jedoch immer im Rahmen von sexualpädagogischen Workshops, bei denen Fragen der SchülerInnen persönlich beantwortet und ein größerer Bogen gespannt werden könne. „Sexualität kann auch als Form der Kommunikation gesehen werden. Workshops unterstützen Jugendliche dabei, sich ihrer Würde und ihrer Werthaltungen bewusst zu werden. Dadurch können sie besser auf sich achten und verhüten zuverlässiger“, berichtet Kronthaler aus den Erfahrungen der aktion leben-Workshops. Sexualpädagogik informiert auch darüber, was nach einer Verhütungspanne getan werden kann. „Außerdem sehen und erfahren Jugendliche bei uns, dass sie sich kostenlos und vertraulich an eine Schwangerenberatungsstelle wenden können und was eine solche leisten kann.“

 

Finanzielle Ausstattung fehlt

 

„Schwächen sehen wir in der finanziellen Ausstattung der Schulen“, erklärt Kronthaler. aktion leben fordert daher mehr Geld für Schulen, damit diese sexualpädagogische Angebote externer, spezialisierter Anbieter auch nützen und frei wählen können.

Alle politischen Forderungen von aktion leben finden Sie im Maßnahmenkatalog des Vereins auf www.aktionleben.at.

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