Pressemeldungen 2019

Mindestsicherung: Kein sparen auf Kosten der Kinder!

aktion leben sieht manche Veränderungen bei der Mindestsicherung sehr kritisch: „Dass ausgerechnet bei Kindern die größten Kürzungen passieren, führt in eine Sackgasse“, betont Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin der aktion leben österreich.

 

„Gerade Kinder brauchen ein stabiles Umfeld, um sich bestmöglich entfalten zu können. Die geplanten Kürzungen führen jedoch noch mehr Kinder in die Armut und gefährden so ihre Bildungs- und Lebenschancen“, sagt Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin der aktion leben österreich.

 

Sparen bei Kindern gefährdet ihre Zukunft

Für Kinder sind gestaffelte Beträge geplant: für das erste Kind 25 Prozent, für das zweite Kind 15 Prozent und ab dem dritten Kind 5 Prozent des Nettoausgleichszulagenrichtsatzes von derzeit 863 Euro. „5 Prozent bzw. 43,15 Euro ab dem dritten Kind – das ist das falsche Signal. Ziel der Politik sollte sein, dass alle Kinder gleichen Zugang zu Bildung haben und sich dadurch als Erwachsene selbst erhalten können. Wer arm ist, hat wenig Ressourcen für Bildung und Teilhabe“, so Kronthaler.

 

aktion leben ruft die Politik auf, die geplanten Kürzungen bei Kindern zurückzunehmen. „Die Kürzungen würden vielen Kindern Lebensmut und Lebensfreude nehmen. Gerade das aber brauchen wir heute dringender denn je“, unterstreicht die aktion leben-Generalsekretärin.

 

Höhere Mindestsicherung für Alleinerziehende ist positiv

aktion leben begrüßt, dass alleinerziehenden Eltern eine höhere Mindestsicherung als bislang zustehen soll. Ebenso ist es sinnvoll, dass Menschen über einen befristeten Zeitraum nicht gleich die gesamte Mindestsicherung verlieren, wenn sie zu einem kleinen Gehalt erwerbstätig sind.

 

Zusammenhang von Abtreibungen und Kürzungen erforschen

Kronthaler bedauert einmal mehr, dass es in Österreich keine Statistik über Schwangerschaftsabbrüche gibt: Werden die Kürzungen der Mindestsicherung für Kinder in dem geplanten Ausmaß durchgeführt, könnte es durchaus möglich sein, dass es zu mehr Abbrüchen kommt. „Es ist wirklich absurd, dass in Österreich solche Zusammenhänge mangels leicht zu erhebender Zahlen nicht erforscht werden können“, zeigt Kronthaler auf.

 

aktion leben fordert daher, dass ihre breit unterstützte Bürgerinitiative „Fakten helfen!“ schleunigst auf die Tagesordnung des nächsten Gesundheitsausschusses am 4. Dezember kommt.

 

Maßnahmenkatalog für ein lebensfreundliches Österreich

aktion leben verweist auf ihren politischen Maßnahmenkatalog für ein lebensfreundliches Österreich mit 60 konkreten Vorschlägen an die Politik.

Zum Maßnahmenkatalog

 

 

 

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