
Schon mehr als 53.000 Menschen unterzeichneten Initiative „für ein kinder- und elternfreundliches Österreich“ - darunter auch zahlreiche Prominente wie die Haubenköchin Johanna Maier, Landeshauptmänner von Nieder- und Oberösterreich, Dr. Erwin Pröll und Dr. Josef Pühringer, Lebensminister Dr. Josef Pröll, ÖVP-Behindertensprecher Dr. Franz-Joseph Huainigg, Kardinal Dr. Christoph Schönborn und zahlreiche Bischöfe, der evangelische Bischof Dr. Michael Bünker, der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, Prof. Anas Schakfeh, der Ethiker und Armutsforscher Univ. Prof. DDDr. Clemens Sedmak, der Sänger und Komponist Bilgeri, die Schauspielerin Nina Blum, der Märchenerzähler Folke Tegetthoff sowie die Ski-Olympia- und Weltcupsiegerin Anita Wachter.
Kronthaler hofft auch aufgrund aktueller Ereignisse auf verstärkte Unterstützung für die Bürgerinitiative „Mit Kindern in die Zukunft“: „Wie drängend die Forderungen unserer Bürgerinitiative sind, zeigt das Beispiel der Eltern von Emil in Vorarlberg“, unterstreicht Kronthaler. In dem aktuellen Fall wollen die Eltern eines noch ungeborenen Kindes mit Behinderung die Republik Österreich klagen, um sich dagegen zu wehren, dass ihr Kind vom Gesetzgeber als Schaden angesehen wird. Auslöser für die Feststellungsklage sind umstrittene Urteile des Obersten Gerichtshofs, die Eltern von Kindern mit Behinderung vollen Schadenersatz zusprechen.
Mit der Bürgerinitiative fordert aktion leben österreich die Republik Österreich auf, sich aktiv zur Würde des Menschen zu bekennen, und als wichtigste Konsequenz daraus Eltern von Kindern mit Behinderung vielfältig zu unterstützen. „Ein Kind darf aber nie als Schaden gelten“, betont Kronthaler. „Wenn Familien von Seiten des Staates wirkungsvoll entlastet werden, müssen sie nicht mehr den Weg der Schadenersatzklage gehen“, ist sie überzeugt.
Außerdem fordert aktion leben einen öffentlich finanzierten Hilfsfonds für Schwangere in Not und ständige Werbung für Schwangerenberatung. Überdies ruft aktion leben den Nationalrat auf, bestmögliche Kinderbetreuung zu gewährleisten. Dazu zählt die Wahlfreiheit zwischen inner- und außerfamiliärer Betreuung ebenso wie qualitätsvolle und leistbare Betreuungsplätze zu sichern.
„Wir wollen die Unterschriften dem neu gewählten Nationalrat übergeben“, erklärt Kronthaler, „damit unsere Forderungen auf jeden Fall behandelt werden.“ Aufgrund der Neuwahlen wurde auch die Frist zum Unterschreiben der Bürgerinitiative von ursprünglich 30. Juni auf 30. November 2008 verlängert.
Laden Sie einen aktuellen Unterschriftenbogen hier herunter. Unterzeichnen können die Bürgerinitiative alle österreichischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, die das 19. Lebensjahr vollendet haben. Die Unterschriften werden bis 30. November 2008 gesammelt und sollen anschließend dem Präsidium des Nationalrats übergeben werden.
Mag. Harald Hinger
aktion leben österreich – Information & Medien
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