aktion leben österreich

Abtreibung darf nicht verharmlost werden


Wien, 9.4.2008 - Aktion Leben protestiert gegen einen Resolutionsentwurf zum Thema „Abtreibung“, der Mitte April im Europarat vorgelegt wird. Unter dem Titel „Zugang zu sicherer und legaler Abtreibung in Europa“ fordert der „Ausschuss für Gleichberechtigung für Frauen und Männer“ ein „Recht auf Abtreibung“.


Aktion Leben protestiert eindringlich gegen diese vollkommene Liberalisierung und Verharmlosung des Schwangerschaftsabbruchs. In einem Brief fordert Aktion Leben die Mitglieder der österreichischen Delegation zum Europarat dringend auf, der Resolution die Zustimmung zu verweigern.

Aktion Leben Generalsekretärin Mag. Martina Kronthaler: „Durch den Entwurf würde das Lebensrecht des Embryos vollständig aufgehoben. Mit gutem Grund sieht das österreichische Recht Straffreiheit vor, keineswegs gibt es aber den Grundsatz auf, dass Abtreibungen grundsätzlich verboten und daher zu vermeiden sind.“
 

Aktion Leben unterstützt Strategie für Sexualerziehung


Abtreibungen können nicht als Methode der Familienplanung betrachtet werden und sollen soweit wie möglich vermieden werden. Das meinen auch die VerfasserInnen der Resolution. Dieses Ziel würde aber nicht durch die völlige Freigabe von Schwangerschaftsabbrüchen erreicht werden, so die Generalsekretärin von Aktion Leben.

Aktion Leben unterstützt Strategien, die der Ausschuss für mehr Beziehungs- und Sexualerziehung vorschlägt, oder den Wunsch nach der Förderung einer familienfreundlicheren Einstellung in öffentlichen Informationskampagnen. Sie vermisst allerdings weitere positive Maßnahmen wie Werbung für Beratung oder wirksame finanzielle Hilfen.
 

Rückfragehinweis:

aktion leben österreich, Information & Medien
Tel.: (01) 512 52 21-19
e-Mail: presse@aktionleben.at


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