aktion leben österreich

Advent 2011: Schwanger und auf Herbergssuche!

 

aktion leben berichtet in der Vorweihnachtszeit von berührenden Frauenschicksalen. Eine Schwangerschaft kann auch im 21. Jahrhundert noch eine existenzielle Krise bewirken. Der Verein bittet dringend um Spenden, damit die Hilfe für Schwangere in Not weiterhin geleistet werden kann.


„Österreichische PolitikerInnen brüsten sich gerne mit Familien- und Kinderfreundlichkeit. Das reale Leben sieht oft ganz anders aus“, erzählt aktion leben-Generalsekretärin Mag. Martina Kronthaler über ihre Erfahrungen aus der Schwangerenberatung.
aktion leben österreich berät und begleitet schwangere Frauen. Wenn nötig, werden die Frauen finanziell unterstützt, wenn durch die Schwangerschaft materielle Not ausgelöst oder verstärkt wird.
 

Geld zum Überleben notwendig

„Wir mussten heuer bis Oktober bereits mehr Geld als im ganzen Jahr davor ausgeben, damit sich schwangere Frauen und Frauen mit bis zu zweijährigen Kindern das Überleben leisten können“, berichtet Kronthaler. Denn Stromrechnung, Miete, Heizung, Essensbeiträge für größere Kinder und andere Fixausgaben fragen nicht, welche Ausgaben gerade für ein Neugeborenes anstehen. Sie wollen bezahlt werden - was sich Frauen mit Kleinkind oft nicht mehr leisten können. Denn die Lebenshaltungskosten sind in der letzten Zeit enorm gestiegen.


Wohnung, Heizung, Essen: kaum lösbare Probleme …

Etwa 2.000 Frauen kommen jährlich in die Schwangerenberatungstellen der aktion leben in ganz Österreich. Viele von ihnen haben enorme Probleme, Wohnung, Essen und Heizung zu bezahlen.
„In Wien grenzt es für einkommensschwache Familien an ein Wunder, eine ordentliche und leistbare Wohnung zu finden“, so Kronthaler. Mehr als die Hälfte der ratsuchenden Schwangeren hat massive Wohnprobleme: Sie hausen in schimmeligen Einzimmerwohnungen oder in überteuerten Mietwohnungen. „Viele Frauen sind von Obdachlosigkeit bedroht, da sie von ihren Eltern oder dem Kindesvater aus der Wohnung geworfen werden, weil sie ein Kind erwarten“, erklärt Kronthaler.
Auch Stromnachzahlungen oder Heizrechnungen stellen so manche schwangere Frau vor schier unlösbare Probleme. „Es kommen schwangere Frauen in unsere Beratung, die kein Geld mehr für den Wochenendeinkauf haben“, so die aktion leben-Generalsekretärin.
 

aktion leben bittet um Hilfe

aktion leben österreich hilft in solchen Situation und lindert Notlagen. „Es ist uns wichtig, dass schwangere Frauen in menschenwürdigen Umständen leben und ihre Sorgen die Freude über ein Kind nicht völlig überdecken.“ aktion leben braucht aber für diese Hilfen dringend Spendenmittel. „Es gibt für schwangere Frauen in Notlagen keinen Hilfsfonds so wie in Deutschland“, kritisiert Kronthaler.
 

Darum bittet aktion leben im Advent besonders dringend um Spenden. Kennwort: Hilfe für Schwangere in Not. BLZ 60.000, Kto.Nr. 7.331.600

 

> Aktuelle Fälle aus unserer Beratungsstelle


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aktion leben österreich ist ein überkonfessioneller, überparteilicher karitativer Verein, der sich vorwiegend aus privaten Spenden finanziert. Neben der Beratung und Unterstützung von schwangeren Frauen engagiert sich aktion leben auch in der Bildungsarbeit für Kinder und Jugendliche sowie in der aktiven Öffentlichkeitsarbeit zu bioethischen Fragen. Darüber hinaus setzt sich aktion leben für eine kinder- und elternfreundliche Gesellschaft ein.
In den Bundesländern gibt es selbständige aktion leben-Vereine, die mit aktion leben österreich inhaltlich und organisatorisch eng zusammenarbeiten.
Spendenkonto – BLZ: 60.000, Kontonummer: 7.331.600
 

Medieninformation:

aktion leben österreich
Mag. Daniela Orler
Tel: 01/512 52 21-19
E-Mail: daniela.orler@aktionleben.at