Nur wenige Tage vor Weihnachten überreichten Dipl. BW Harald Bauer aus der dm Geschäftsleitung und Stefan Pfeifer von Procter & Gamble ein ganz besonderes Geschenk an Generalsekretärin Mag. Martina Kronthaler, aktion leben österreich: Windelpatenschaften für 100 junge Frauen und Familien in Not.
„Windeln sind für junge Mütter einfach unverzichtbar. Sie kosten aber enorm viel Geld“, weiß Kronthaler. „dm drogerie markt setzt mit seiner Initiative daher punktgenau dort an, wo junge Mütter dringend Unterstützung brauchen können.“
„Mit der ,dm babybeihilfe’ wollen wir die Öffentlichkeit auf das wachsende Problem der Armut unter Kindern und Jugendlichen in Österreich aufmerksam machen. Gleichzeitig sind Babywindeln auch ein erster Anfang, um das Familienbudget zu entlasten und es freut uns, wenn wir 100 kleinen Menschen in Österreich und ihren Eltern auf diesem Weg helfen können“, erläutert Harald Bauer die Motivation für das dm Engagement.
Die direkten finanziellen Zuwendungen an schwangere Frauen und junge Mütter in Not von aktion leben sind im Jahr 2009 um mehr als 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. „Es ist erschreckend, in wie große existentielle Probleme Frauen kommen können, wenn sie ein Baby erwarten“, schildert Kronthaler.
Ein aktuelles Beispiel: Sandra F. (Name geändert) ist 18 Jahre alt. Ihre Lehrstelle hat sie verloren. Eine neue Stelle konnte sie während der Schwangerschaft nicht bekommen und bezieht nun Sozialhilfe. Sie nutzt eine kleine Wohnung im Haus ihrer Großeltern, für die sie aber die Betriebskosten bezahlen muss. Zum Leben bleiben ihr 150 Euro im Monat. Der Vater des Babys ist ebenfalls arbeitslos. Die Grundausstattung für ihr Baby wurde ihr von aktion leben zur Verfügung gestellt. „Bis die erste Zahlung des Kinderbetreuungsgeldes eintrifft, ist sie sozusagen im finanziellen Vakuum“, schildert Kronthaler.
Für Mütter wie Sandra F. ist die Windelpatenschaft von dm drogerie markt eine enorm große Unterstützung. „Wir sind nicht nur vom Engagement von dm und Pampers begeistert“, meint Kronthaler. „Auch die äußerst unkomplizierte Abwicklung kommt den jungen Müttern in Not sehr entgegen.“