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aktion leben protestiert gegen Sparpläne bei Familien

 

Finanzminister Josef Pröll stellte im gestrigen Sommergespräch die Auszahlung der 13. Familienbeihilfe für das kommende Jahr in Frage. Sein Herz schlage für Sparen, meinte er. Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin von aktion leben: „Das Herz eines Politikers sollte für Kinder und damit für die Zukunft der Gesellschaft schlagen.“

 

Wien, 31. August 2010 – „Die Geburtenzahlen in Österreich sind konstant niedrig. Ein Grund dafür ist die Sorge, wie ein Leben mit Kind finanziert werden soll.“ Kronthaler ergänzt: „aktion leben gibt jedes Jahr Tausende Euro aus, um schwangere Frauen und junge Eltern in finanziellen Notlagen zu unterstützen.“ Ausgerechnet bei Familien zu sparen, sei kontraproduktiv. „Wer eine kinderfreundliche Gesellschaft will, darf Eltern und jene, die es vielleicht werden wollen, nicht verunsichern.“

 

Familien müssen umfassend unterstützt werden

Vor fünf Tagen berichtete die Arbeiterkammer, dass eine Grundausrüstung für TaferlklasslerInnen mehr als 300 Euro kosten kann. Viele Familien benötigen Unterstützung von sozialen Organisationen, weil sie nicht einmal gebrauchte Artikel finanzieren könnten.

Kronthaler fordert, Familien verlässlich und österreichweit einheitlich besser abzusichern. „Es ist eine Schande, wenn sich in einem der wohlhabendsten Länder der Welt Familien ihre Kinder nicht leisten können.“