Die Expertinnen der hochkarätig besetzten Tagung zum Thema Eizellspende der aktion leben österreich waren sich einig: Unser Blick muss besonders dem Wohl der Eizellspenderinnen und der Kinder gelten. „Sie sind die Hauptbetroffenen und werden in der öffentlichen Debatte in Österreich in der Regel ausgeblendet“, sagte Dr. Gertraude Steindl, Präsidentin der aktion leben österreich in ihrer Eröffnungsrede. Die Tagung fand am 17. November 2011 im Österreichischen Genossenschaftsverband in Wien statt.
Im Frühjahr 2012 soll er zunächst in Deutschland zur Verfügung stehen: Der Bluttest der Firma Life Codexx, der aus wenigen Tropfen Blut der schwangeren Frau erkennen lässt, ob das Kind Behinderungen wie Trisomie 21, das Down-Syndrom, hat. Die jüngste Ausgabe des „info-dienst bio-ethik“ der aktion leben österreich informiert unter anderem darüber.
Bei einem Festakt in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt soll dem Philosophen Peter Singer der Ethik-Preis der Giordano-Bruno-Stiftung verliehen werden. Singer vertritt die Ansicht, "die Tötung eines behinderten Säuglings" sei "moralisch nicht gleichbedeutend mit der Tötung einer Person. Sehr oft ist sie überhaupt kein Unrecht".
„Gleichzeitig mit einer Gesetzesänderung braucht es Maßnahmen die Eltern behinderter Kinder wirksam entlasten und das Kind mit seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt stellen“, betont Dr. Gertraude Steindl, Präsidentin der aktion leben österreich.
Auf www.contra-schadenersatz.at lacht Ihnen Jeremias, ein Bub mit Down-Syndrom, als Kampagnen-Titel-Bild entgegen. „Ist das der Schaden, der mittels Schadenersatz abgegolten werden soll?“ Auf www.contra-schadenersatz.at lesen Sie Stellungnahmen vieler Eltern von Kindern mit Trisomie 21, die eine Änderung des Schadenersatz-Rechts begrüßen. „Kinder mit Down-Syndrom leiden nicht an ihrem Schaden, sondern an ihrer schadstoffreichen Umwelt“, meint beispielsweise Anna Wieser auf www.contra-schadenersatz.at.
EU-Berichte fordern erneut ein Recht auf Abtreibung. aktion leben Generalsekretärin Mag. Martina Kronthaler: „Dieses Recht kann es nicht geben. Damit würden Krankenanstalten, Ärztinnen und Ärzte, medizinische Angestellte gezwungen, Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen. Eine ungewollte Schwangerschaft ist aber kein medizinisches Problem. Vielmehr ist die ganze Gesellschaft gefordert dafür zu sorgen, dass Eltern und Kinder gut miteinander leben können und es zu möglichst wenig Abbrüchen kommt.“
Wien, 04.03.2011 – aktion leben beobachtet in den Postings auf ihrer Website www.contra-schadenersatz.at eine positive Stimmung für eine Änderung des Schadenersatzrechtes. „Viele Eltern behinderter Kinder und Menschen, die mit behinderten Kindern zusammenarbeiten, unterstützen unsere Kampagne“, so Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin der aktion leben österreich. Auch Bestsellerautor Arno Geiger bekundete seine Sympathie.
Heute wird der Einspruch Österreichs gegen das Urteil der Kleinen Kammer des EuGH (Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte) verhandelt. Österreich wehrt sich gegen die Kritik des EuGH am österreichischen Verbot der Eizellspende und Samenspende bei In-vitro-Fertilisation. Aktion Leben warnt ausdrücklich vor der Zulassung der Eizellspende: eine fremdnützige Eizellspende ist als Körperverletzung von Frauen zu werten und führt zu deren Ausbeutung.
„Wir freuen uns sehr, dass Marianne Hengl, Obfrau des Vereins RollOn Austria und Frau des Jahres 2008, unsere Kampagne www.contra-schadenersatz.at unterstützt“, sagt Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin der aktion leben österreich.
7. Februar 2011
Aktion Leben lädt herzlich dazu ein, sich auf www.contra-schadenersatz.at für eine Änderung des Schadenersatzs-Rechtes und für mehr Unterstützung von behinderten Kindern und deren Eltern stark zu machen. Seit heute ist die Web-Kampagne der aktion leben online.
www.contra-schadenersatz.at fordert zweierlei: Nein zum Schadenersatz wegen der Geburt eines behinderten Kindes. Ja zu vielfältigen Unterstützungen für alle behinderte Kinder und deren Eltern.
„Die Stellungnahme der Bioethikkommission ist enttäuschend. Ich hätte mir eine differenzierte Position erwartet, die auch ethische und nicht nur juristische Aspekte berücksichtigt“, so aktion leben-Generalsekretärin Mag. Martina Kronthaler.
„Es ist bestürzend, wie wenig Mut zur Gestaltung die in der ORF-Sendung „Im Zentrum“ vertretenen GegnerInnen der Änderung im Schadenersatzrecht zeigen. Sie geben zu, dass für Menschen mit Behinderung zu wenig getan wird, meinen aber gleichzeitig, Verbesserungen seien angesichts der Budgetlage unmöglich“, sagt Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin der aktion leben österreich. Unausgesprochene Botschaft dahinter: Es sei besser, wenn Frauen keine behinderten Kinder zur Welt bringen und damit keine Kosten verursachen.
„Leider vermischen einige SPÖ-Politikerinnen, darunter auch Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, in der Debatte um die Änderung des Schadenersatzrechtes zwei Themen miteinander: nämlich die Geburt eines behinderten Kindes mit dem daraus folgenden Mehraufwand für die Eltern und die Entscheidungsfreiheit für oder gegen einen Schwangerschaftsabbruch“, erklärt Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin von aktion leben österreich.
Die CDU hatte sich am Dienstag beim Parteitag gegen die Lockerung der Bestimmungen zur Präimplantationsdiagnostik (PID) in Deutschland ausgesprochen. Am Mittwoch forderte der österreichische Genetiker Markus Hengstschläger in einem Interview für den ORF die Liberalisierung der österreichischen Bestimmungen.
Die aktion leben österreich fordert dagegen eine Präzisierung des Verbotes im österreichischen Gesetz und verweist auf die wirtschaftlichen Interessen mancher IVF-Kliniken.
Anlässlich des Nobelpreises für IvF-Pionier Robert Edwards fordert aktion leben eine Auseinandersetzung mit den Techniken der Fortpflanzungsmedizin. „Viele Probleme sind ungelöst, viele Fragen offen. Mit dem Nobelpreis wird leider ein Zeichen dafür gesetzt, ungewollter Kinderlosigkeit vorrangig mit Technik zu begegnen.“ Mit Hilfe von In-vitro-Fertilisation könne manchen Paaren zu einem Kind verholfen werden. Doch noch mehr Paare gebe es, die trotz In-vitro-Fertilisation kein Kind bekommen. „Wir brauchen daher dringend Ursachenforschung, Prävention und eine Stärkung alternativer Methoden, die mitunter ähnlich erfolgreich sind wie die IvF“, fordert aktion leben-Präsidentin Dr. Gertraude Steindl.
"info-dienst bio-ethik" macht Widersprüche sichtbar
Von der biomedizinischen Forschung werden täglich zahlreiche Presseaussendungen und Artikel veröffentlicht. Neue Erkenntnisse über die Funktionsweise des menschlichen Körpers, neue therapeutische Methoden, neue Ansätze der Medizin: die Vielfalt ist kaum überschaubar.
Der Zweite Präsident des Nationalrats, Fritz Neugebauer, die aktion leben und der Wiener Dom-Verlag luden zu einer Buchpräsentation ins brechend volle Abgeordneten-Sprechzimmer des Parlaments.
Österreich soll EGMR-Urteil anfechten
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Österreich unter anderem wegen des Verbots der Eizellspende gerügt. Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin der aktion leben österreich, meint dazu: „Die Richterinnen und Richter haben sich nicht ausreichend mit den Argumenten beschäftigt. Gute Gründe für das Verbot waren anscheinend erst gar nicht Thema.“ Sie plädiert für ein europaweites Verbot der Kommerzialisierung der Eizellspende. aktion Leben fordert, dass die in Österreich geltenden Regelungen zur Eizell- und Samenspende bestehen bleiben.
Immer häufiger gibt es in Österreich Spendenaufrufe, um schwer kranken oder behinderten Menschen eine Stammzell-Therapie zu ermöglichen. aktion leben österreich warnt ausdrücklich vor dubiosen Heilsversprechen, die enorm viel Geld kosten und deren Erfolg keineswegs gesichert ist. Daher fordert aktion leben ein Verbot derartiger Sammlungen an Schulen.
Seit 1996 publiziert aktion leben österreich vierteljährlich den "info-dienst bio-ethik". Er ist längst eine unverzichtbare Quelle für alle, die einen raschen Überblick über aktuelle Entwicklungen aus der Biomedizin und Bioethik benötigen.
Die konkreten Auswirkungen von Urteilen des Obersten Gerichtshofs zum Schadenersatz für behindert geborene Kinder sind umfangreich und vielfältig. Dies zeigte eine Diskussionsrunde.
aktion leben österreich fordert Umdenken bei pränataler Diagnostik
Neue Eugenik merzt bestimmte Menschen aus
Votum der Bioethikkommission für embryonale Stammzellforschung ist für aktion leben österreich nicht nachvollziehbar
Ethisch unbedenkliche Alternativen müssen gefördert werden
US-Klinik bietet Wahl des Geschlechts, der Augen-, Haar- und Hautfarbe an
Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA genehmigte den weltweit ersten Therapieversuch mit embryonalen Stammzellen. Martina Kronthaler, Generalsekretärin der aktion leben österreich, hält dies nicht nur für ethisch untragbar.